Programm Herbst 2012

zum aktuellen Semesterprogramm


Wie fälsche ich eine Studie? – Evidenzbasierte Medizin

Vortrag: Jonas Vollmer
19. September 2012, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Kollegienhaus, HS 102
Facebook-Veranstaltung

Gender-Theorie im Alltag – Fallen und Tücken

Wir werden in unserem Input in einem ersten Schritt versuchen das Alltagsverständnis von Geschlecht auf den Punkt zu bringen. In einem zweiten Schritt formulieren wir – in Abgrenzung zu ersterem – die Perspektive der Geschlechterforschung auf Geschlecht als
historisch-kulturelles Phänomen. Durch eine Kritik der jeweiligen Macht-Wissens-Konstellationen, die sich historisch sehr variabel gestalten, gewinnt Geschlecht dadurch eine gesellschaftspolitische Bedeutung.

Vortrag: Daniela Crescenzi und Anika Thym
26. September 2012, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Vesalianum, 1. Stock, Vesalgasse 1
Vortrag: Daniela Crescenzi und Anika Thym
Facebook-Veranstaltung

Giving What We Can – kann ich effektiv die Welt verbessern?

Spenden – ja, aber wohin? Wie kann ich mir sicher sein, dass mein Spendenfranken sinnvoll eingesetzt wird und was kann man mit einem Franken überhaupt erreichen? Der ersteTeil des Referates wird solchen und ähnlichen Fragen gewidmet. In einem zweiten Teil wird die Organisation “Giving What We Can” vorgestellt, deren Mitglieder sich verpflichen, 10% ihres Einkommens an die kosteneffektivsten Wohltätigkeitsorganisation zu spenden. Anlass dazu bietet insbesondere die bevorstehende Gründung der Schweizer Sektion.

Vortrag: Adrian Hutter, Joana Magraner und Adriano Mannino
Oktober 2012, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Vesalianum, 1. Stock, Vesalgasse 1
Facebook-Veranstaltung

Fleischfreie Mensa? – Podiumsdiskussion

Der Studierendenrat hat beschlossen, den Antrag auf eine fleischfreie Mensa an der Universität Basel zu unterstützen. Gegen den umstrittenen Entscheid wurde das Referendum ergriffen. Am 9. Oktober wird erneut abgestimmt, allenfalls kommt es zur Urabstimmung. Der Antrag hat die Gemüter weit über die Universitätsgrenze hinaus erhitzt. Deshalb organisiert der Verein frei denken uni basel zusammen mit der skuba eine Podiumsdiskussion zum aktuellen Thema, an der beide Seiten alle Register ziehen und sich die Argumente nach den hohen Regeln der stilvollen Debatte um die Ohren schlagen werden.
Wir fragen: Welche Argumente wurden für die Pro- und Kontra-Positionen angeführt und reichen diese Argumente aus, um Fleisch aus der Mensa zu verbannen?
Moderation: Anna Chudozilov, NZZ Campus

Podium
Alexander Popovic, JSVP, Student
Patrick Huber, CVP, Student
Adriano Mannino, tier-im-fokus.ch, Student
Jonas Vollmer, Ratspräsidium skuba, Student

08. Oktober 2012, Beginn: 19:00
Location: Aula Kollegienhaus, Petersgraben 1
Facebook-Veranstaltung

Pimp my Baby! – Präimplantationsdiagnostik

PraenaTest® (CHF 1500.-): Diagnostiziert risikofrei anhand von 20 ml Blut der schwangeren Frau Trisomie 21 beim ungeborenen Kind.
In einem ersten Teil gebe ich eine kurze Übersicht über momentan mögliche und gesetzlich erlaubte Untersuchungsmethoden am ungeborenen Kind. Im zweiten Teil gehe ich auf die gesellschafts- und medizinethischen Implikationen vorhandener und vorstellbarer Diagnosemethoden ein. Wird die Wissenschaft den genetisch perfekten Menschen heranzüchten? Wie weit sollen wir unsere Nachkommen selektionieren? Ich werde in meinem Vortrag absichtlich die radikale und provokante These vertreten, dass wenn potentielle Leiden vorgeburtlich erkannt werden können, uns die moralische Pflicht obliegt, diese Leiden zu verhindern.

Vortrag: Micha Eichmann
10. Oktober 2012, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Vesalianum, 1. Stock, Vesalgasse 1
Facebook-Veranstaltung

Wie kann ein bedingungsloses Grundeinkommen finanziert werden?

Es ist an der Zeit, unsere Gesellschaft klüger zu organisieren. Anstatt im Überfluss zu jammern können wir die enormen wirtschaftlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten in mehr Lebensqualität für alle verwandeln. Grosszügig und weitsichtig. Mit mehr Chancengleichheit für alle.
Eine Gesellschaft mit bedingungslosem Grundeinkommen wird nicht nur sozialer, sondern auch liberaler, dynamischer und vielfältiger. Die Idee verbindet und provoziert jenseits der politischen Parteilichkeiten. Deshalb ist die Diskussion um die Finanzierung eines bedingungslosen Grundeinkommens meist eine recht emotionale Angelegenheit. An diesem Abend wollen wir versuchen anstelle einer vorschnellen Beurteilung in eine gemeinsame Betrachtung und Fragehaltung zu kommen.

Votrag: Daniel Häni
17. Oktober 2012, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Kollegienhaus, HS 102
href=”https://www.facebook.com/events/121388848010797/”>Facebook-Veranstaltung

Hier ein paar Links zur weiteren Information über das bedingungslose Grundeinkommen
Film zum Thema
SF ECO: Grundeinkommen gefordert – von links wie von rechts
SF Arena: Vision oder Spinnerei?
SF Kulturplatz: Bedingungsloses Grundeinkommen
Essay: Die Finanzierbarkeit des Grundeinkommen in der Schweiz

Legalize it? – Cannabis and Drug Politics

Cannabis was cultivated for centuries, world-wide, as a source of industrial fiber, food, seed oil as well as for medical, recreational and spiritual purposes. Why it has become and still remains illegal in great majority of countries? Many people believe that there is some sort of medical and social research behind it; however the actual story reveals something completely different. So far, the legal status of Cannabis was mainly determined by racial prejudices, fear, yellow journalism and corporate interests. Nowadays however, things are changing and many scientists, politicians and activists started arguing Cannabis legalization based on emerging scientific evidence.
In this Frei Denken meeting I would like to discuss the grounds and consequences of Cannabis prohibition. How is prohibition influencing our society and why should we care about it at all?

Vortrag: Marinela Dukic
24. Oktober 2012, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Vesalianum, 1. Stock, Vesalgasse 1
Facebook-Veranstaltung

Der Fall Abgottspon – Trennung von Kirche und Staat

Valentin Abgottspon ist Präsident der Sektion Wallis der Freidenker-Vereinigung. Im Oktober 2010 wurde er an einer staatlichen Schule als Lehrer fristlos entlassen, weil er sich für ein säkulare(re)s öffentliches Schulwesen einsetzte, öffentlich zu seiner laizitären Haltung stand und kein Kruzifix in seinem Schulzimmer aufhängen wollte.
In seinem Vortrag wird er auf den Fall selber und juristische, politische und publizistische Folgeerscheinungen eingehen. Ebenfalls wird er auf andere aktuelle Fälle in der Schweiz eingehen, die mit der Trennung von Kirche/Religion und Staat zu tun haben. Es soll auch ein Ausblick gegeben werden und allenfalls diskutiert werden: Ist es eine blosse Frage der Zeit, bis sich das Problem der Trennung von Kirche und Staat «von selbst» löst? Wie ist die Forderung nach Laizität im Vergleich zu anderen progressiven, rationalen, evolutionär humanistischen Forderungen verortet? Haben Frauenrechte, soziale Gerechtigkeit, Tierrechte, Entwicklungshilfe etc. auch (notwendigerweise) etwas mit der Kritik am Einfluss des Religiösen auf das Politische zu tun?

Vortrag: Valentin Abgottspon
31. Oktober 2012, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Vesalianum, 1. Stock, Vesalgasse 1
Facebook-Veranstaltung

Kurze Übersicht über die Geschehnisse
Rechtsgutachten von Prof. Dr. Markus Schefer (Staats- und Verwaltungsrecht, Uni Basel) zum Fall
Leider immer noch aktueller Artikel von Mitte März
www.news.ch/freidenker/”>Wöchentliche Freidenker-Kolumne
Private Homepage

Wie man sich selbst überlistet – kognitive Biases und die Fehlbarkeit des Gehirns

Ein Arzt empfiehlt uns einen DNA-Test, der eine sehr seltene Krankheit mit 95% Wahrscheinlichkeit erkennen kann. Das Testergebnis ist positiv. Müssen wir uns Sorgen machen? Natürlich!, denken wir uns. Doch unsere Intuition liegt falsch. Wir sind soeben einem kognitiven Fehler zum Opfer gefallen: der «Base-rate Fallacy».
Wie “frei” können wir eigentlich denken? Und was heisst das überhaupt? Bedeutet es, möglichst rational zu denken?
Wir können keine vollkommen rationale Denker sein, weil unser Gehirn eine beschränkte Verarbeitungsfähigkeit aufweist; ausserdem hat es im Lauf der Jahrtausende zahlreiche Behelfslösungen und wirklichkeitsverzerrende Mechanismen evolviert. Von einem optimal konstruierten Denkinstrument kann nicht die Rede sein. Wir begehen derart häufig Denkfehler, dass in der Psychologie den gängigsten Formen Namen verliehen wurden, wie etwa «Confirmation Bias» oder «Conjunction Fallacy».
Es gibt jedoch auch gute Neuigkeiten: Das Verständnis dessen, wie das Gehirn diese Fehler produziert, gibt uns Einsicht darin, wie wir diese Fehler vermeiden können.

Vortrag: Lukas Gloor und Lucius Caviola
07. November 2012, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Vesalianum, 1. Stock, Vesalgasse 1
Facebook-Event

Arzt, Bankerin oder Entwicklungshelfer? – Ethics of Career Choice

Im Schnitt arbeiten wir während unseres Lebens bzw. unserer Berufskarriere rund 80’000 Stunden. Je nach dem, für welchen Weg wir uns entscheiden und wie wir die 80’000 Stunden einsetzen, erreichen und bewirken wir viel – oder nicht. Wir spielen also (persönlich und für die Welt insgesamt) um sehr hohe Einsätze und es spricht einiges dafür, dass es sich hier um die wichtigste Lebensentscheidung handeln könnte.
Doch was heisst das überhaupt, “etwas bewirken” oder “Impact haben”? Bewirkt z.B. eine Ärztin etwas, wenn ihre lebensrettende Arbeit auch dann getan würde, wenn sie sich für einen anderen Berufsweg entschieden hätte? (Es wäre dann ja eine andere Person ins Medizinstudium nachgerutscht und die Arztstelle wäre nun auch besetzt.) Könnte es ethischer sein, z.B. als Banker viel zu verdienen und mit dem Geld medizinisches Personal auszubilden und Spitäler aufzustellen, die sonst nicht existieren würden? Oder progressives politisches Lobbying zu finanzieren, das es sonst nicht gäbe? Und was, wenn man als “Influencer” gleich mehrere “Money-Maker” überzeugen könnte, dies zu tun? Oder gar als Money-Maker mehrere Influencer anstellen, die dann jeweils mehrere Money-Maker …? Oder mehrere Wissenschaftler? Wann lohnt sich wissenschaftliche Forschung, wann bewirkt man mit ihr etwas? – Und was ist bei alledem mit dem Problem der “schmutzigen Hände” und der “persönlichen Integrität”?
Fragen über Fragen. Nicht zuletzt auch: Warum überhaupt etwas bewirken wollen? Ist das nicht anstrengend, überfordernd? Was ist mit dem Tropfen und dem heissen Stein? Und ist es nicht ohnehin rationaler, Egoist zu sein? Denkanstösse liefert das Career-Choice-Projekt 80000hours, das mit dem Uehiro Centre for Practical Ethics der Universität Oxford assoziiert ist.

Vortrag: Adriano Mannino
14. November 2012, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Vesalianum, 1. Stock, Vesalgasse 1
Facebook-Event

Endstation Greenwashing – ein Crashkurs zum Thema Nachhaltigkeit

Greengewashed oder gegreenwashed wird heute viel und gerne. Warum? Weil es nicht mehr reicht, wenn eine Firma seinen Kapitalgebern eine fette Rendite erwirtschaftet. Die Shareholder wollen ihre Teile zwar haben, aber bitte fair und ohne Beschädigung von Mutter Natur. Dass der dazugehörige Werbebegriff „nachhaltig“ dabei viel moderner und verantwortungsbewusster klingt als der mit Jesusschlappen und zerlöchertem Wollpulli assoziierte Begriff „ökologisch“, versteht sich von selbst.
Mich als Absolventin des Masterstudiengangs Sustainable Development nervt die Überbeanspruchung des Begriffs allerdings mächtig. Darum sage ich: Fertig mit der Grünwaschung des Begriffs – ein Crashkurs zum Thema Nachhaltigkeit ist dringend nötig.

Vortrag: Tina Skerlak
21. November 2012, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Vesalianum, 1. Stock, Vesalgasse 1
Facebook-Event

Symposium frei denken uni basel

Die wöchentlichen Vortragsabende haben gezeigt, dass bei vielen Themen akuter Diskussionsbedarf besteht. Da dieser im Plenum nicht immer gestillt werden kann, führen wir ein halbtägiges Symposium durch, an dem wir unterschiedliche Themen mit einem Inputreferat kurz beleuchten und dann vertieft diskutieren. Damit alle Teilnehmenden möglichst auf ihre Kosten kommen, werden die Diskussionen in mehreren Klein-Gruppen geführt werden; so kommen alle zu Wort.
Wir werden den Nachmittag gemütlich und unkompliziert halten, weshalb wir auch keinen strikten Zeitplan erstellen (ausser der Maximaldauer von Vorträgen und Diskussion).

24. November 2012 (Samstag), 14:00 – 18:00, anschliessend gemeinsames Abendessen
Location: Vesalianum, 1. Stock, Vesalgasse 1
Facebook Event
Anmeldung Vortrag
Anmeldung Abendessen
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Evolutionärer Humanismus – Aufklärung im 21.Jahrhundert

Religion zu kritisieren ist richtig und wichtig – doch die Ideen und Prinzipien des evolutionären Humanismus beinhalten weit mehr als das.
Auf praktische Weise vermittelt Philipp Möller die Eckpunkte eines selbstbestimmten Lebens, welches auf den Idealen des evolutionären Humanismus beruht. Von der Wiege bis zur Bahre skizziert er Meilensteine im Leben des fiktiven Charakters Hugo und vermittelt anhand dessen, welche Bedeutung Aufklärung im 21. Jahrhundert hat.
Philipp Möller ist Pressereferent der Giordano-Bruno-Stiftung, welche sich die Förderung des Evolutionären Humanismus zum Ziel gesetzt hat. Sein neues Buch “Isch geh Schulhof” befindet sich momentan auf Platz 2 der SPIEGEL Taschenbuch Bestsellerliste. Nach dem Vortrag steht er gerne für eine ausführliche und kritische Diskussion zur Verfügung.

Vortrag: Philipp Möller, Pressereferent Giordano Bruno Stiftung
28. November 2012, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Kollegienhaus Universität Basel, Petersplatz 1, Raum 102
Facebook-Event

Democracy 2.0

Die Piratenparteien wollen die digitale Generation vertreten.
Was sind die Ziele und Ideale dieser jungen Bewegung? Einfach nur Gratisbier oder doch mehr? Was sind die Methoden und Arbeitsweisen?

Vortrag: Pat Mächler, Vizepräsident Piratenpartei beider Basel und Michael Gregr, Präsident Piratenpartei Zürich
05. Dezember 2012, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Vesalianum, 1. Stock, Vesalgasse 1
Facebook-Event

Utilitarismus und Recht – Diskussionsabend

Utilitarismus und Recht: Wir diskutieren, welche Konsequenzen der Utilitarismus für ein Rechtssystem haben könnte. Welche Menschenrechte sind unabwägbar? Wie könnte eine utilitaristische Verfassung aussehen? Lässt sich die Unschuldsvermutung “in dubio pro reo” aufrechterhalten?
Vorbereitungslektüre (bitte vorher lesen):
Commonsense Utilitarism
Two-level Utilitarism
Ein erster Versuch: In diesem neuen Veranstaltungsformat möchten wir die Gelegenheit bieten, im kleinen Kreis intensiv zu diskutieren – wie damals 2011 vor der Vereinsgründung. Aktive Beteiligung in der Diskussion erwünscht!

06. Dezember 2012, Doors: 19:00 Ende: 22:00
Location: Vesalianum, 1. Stock, Vesalgasse 1
Facebook-Event

The Bayesian Conspiracy – Was Du glaubst beeinflusst was Du weisst

Mitte des 18. Jahrhunderts arbeitete Reverend Thomas Bayes an einem mathematischen Problem mit weitreichenden Folgen. Sein Ziel war es, die Wahrscheinlichkeit für den Erfolg eines Experimentes – ausgehend von einer Schätzung und anhand der Anzahl Erfolge bisher – näher einzugrenzen. Fast zweihundert Jahre später sagte Ronald Fisher, ein Begründer der modernen Statistik und Erfinder der Varianzanalyse (ANOVA) dazu: “The theory of inverse probability is founded upon an error, and must be wholly rejected.”
Bayesianische Statistik wurde zum Tabu, trotz ihrer zahlreichen Vorteile gegenüber “normaler” Statistik. Viele munkelten davon, doch keiner in der Wissenschaftswelt traute sich, öffentlich gegen die etablierten statistischen Methoden auszusprechen. Einige arbeiteten wenig beachtet vom grossen Rest an der ständigen Verbesserung der Bayes-Methode.
Es ist Zeit, das Tabu zu brechen und sich wieder ernsthaft mit Wahrscheinlichkeit zu beschäftigen! Zeit, dass Begriffe wie Likelihood, Prior und Posterior keine Angst mehr machen! Zeit, dass p-Werte, Nullhypothesen und andere nicht-reale Konstrukte unser Weltbild nicht mehr dermassen stören!

Vortrag: Atanas Todorov
12. Dezember 2012, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Vesalianum, 1.Stock, Vesalgasse 1
Facebook-Event

Was hat Weihnachten mit Quantenphysik zu tun?

“Those who are not shocked when they first come across quantum theory cannot possibly have understood it.” Niels Bohr
“I think I can safely say that nobody understands quantum mechanics.” – Richard P. Feynman
Die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts theoretisch entwickelte und seither experimentell ausgezeichnet bestätigte Quantenmechanik (QM) zeigt, dass sich die Natur in bestimmten Regimen drastisch anders verhält, als unsere Anschauung es erwarten lässt. Die Verwunderung darüber drückt sich in den Zitaten der beiden Nobelpreisträger aus. Was das Erklären von beobachteten Naturphänomenen betrifft, ist die QM eine der erfolgreichsten Theorien in der Geschichte der Physik. Gleichzeitig haben Technologien, die die „nicht-lokalen” Aspekte der QM ausnützen, das Potential, die Informationsverarbeitung und -übertragung zu revolutionieren. Gerade in der Schweiz (und speziell auch in Basel) werden solche Technologien experimentell und theoretisch hoch aktiv erforscht. Hingegen bietet die Unvertrautheit der breiten Bevölkerung mit der QM schon heute vielversprechende kommerzielle Möglichkeiten (siehe etwa „Quantenheilung” oder „-astrologie”).
Der Vortrag stellt in möglichst untechnischer Sprache einige der beschriebenen Konzepte vor.

Vortrag: Adrian Hutter
19. Dezember 2012, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Vesalianum, 1.Stock, Vesalgasse 1
Facebook-Event
(Mit Glühwein)