Programm Herbst 2013

zum aktuellen Semesterprogramm


Auch dieses Semester finden wieder regelmässig Veranstaltungen von «frei denken uni basel» statt. Dieses Semester werden wir wieder vermehrt spannenden Vorträgen lauschen können! Der Wochentag und die Uhrzeit bleiben gleich: Jeden Mittwoch um 19:15.
Veranstaltungsort wird in den meisten Fällen der Hörsaal 114 im Kollegienhaus sein.
Wir beginnen unser Programm dieses Semester am Mittwoch, dem 18. September.

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What is Effective Altruism?

Joey and Xio have traveled from Canada to the USA and to the UK while working for many of the best known organizations in the Effective Altruism movement. They are also the co-Executive Directors of the non-profit organisation Effective Fundraising.

They are going to talk about what Effective Altruism is: the idea of applying science to charity, and having the biggest impact possible. Instead of following the more established or traditional ways of doing good, Effective Altruism aims to use both strong reasoning and empirical data to find the best ways of helping others. The talk is also going to cover applying science and Effective Altruism to charity selection, career choice, and life in general.

18. September 2013, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Kollegienhaus, HS 114
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Change of Heart: The Science of Animal Advocacy

What Psychology and Research Can Teach Us About Persuading The Public by Nick Cooney

Should animal advocates use graphic images of animals suffering or cute pictures of happy animals to get their message across? What simple techniques make people twice as likely to donate money or volunteer their time to help animals? What messages have been shown to be most effective in persuading people to move toward a vegan diet?

While we do not often think of it this way, getting people to make animal-friendly choices is a science. Decades of published research make clear that certain approaches work better than others, and our assumptions about what works best are often wrong. The hundreds of studies conducted on vegetarian eating habits also give us unique insight into how we can be more effective at persuading people to stop eating meat.

In this presentation Nick Cooney ist going to answer the afore mentioned questions and other questions and share key lessons from the research that make our work in animal advocacy more effective.

Vortrag: Nick Cooney
25. September 2013, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Kollegienhaus, HS
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Von Glücksmaschinen und allerletzten Pandas: Gedankenexperimente in der Ethik

Achtung: DONNERSTAG!

Worum geht es in der Ethik und wie kann man bei moralischen Fragen Fortschritte erzielen? Und was haben ausser Kontrolle geratene Strassenbahnen, im Schacht gefangene Minenarbeiter oder die zwei letzten Pandas damit zu tun?

Anhand von ergiebigen Gedankenexperimenten werden im Vortrag grundlegende Fragen der Ethik in Angriff genommen, wie beispielsweise, ob der Zweck die Mittel heiligt, oder ob schwache Formen von Leid zu schwerwiegendem Leid aufsummiert werden können. Zusätzlich wird illustriert, wie man das Maximum aus Gedankenexperimenten herausholen kann und welche Fehler man dabei nicht begehen sollte.

Vortrag: Lukas Gloor
03. Oktober 2013, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Kollegienhaus, HS
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Lassen gleich Tun? Über die ethische Unterscheidung zwischen Tun und Unterlassen

Die Frage über den Unterschied zwischen Handlung und Unterlassung ist ein zentrales Problem in der theoretischen sowie der praktischen Philosophie. Für die Ethik stellt sich vor allem die Frage, ob es so etwas wie Handlungspflichten gibt: Können wir moralisch dafür verantwortlich gemacht werden, wenn wir uns weigern ein Kind vor dem Ertrinken zu retten? Sind wir auch dann verpflichtet, wenn wir kausal mit der Situation nichts zu tun haben, beispielsweise wenn wir per Zufall an den Unfallort geraten? Wenn ja, sind wir dann für sämtliche Unterlassungen verantwortlich oder nur für bestimmte?

Der Vortrag versucht auf die grundlegenden Probleme aufmerksam zu machen und präsentiert die unterschiedlichen Positionen und Lösungsversuche. Dabei soll auch geklärt werden, was überhaupt unter einer Handlung bzw. Unterlassung zu verstehen ist – unterlasse ich es beispielsweise Person A zu helfen, wenn ich damit beschäftigt bin, Person B zu helfen?

Vortrag: Marc Stöckli
09. Oktober 2013, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Kollegienhaus, HS
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Schafft die Schule ab! – Warum wir unsere Zeit mit besseren Dingen vergeuden sollten oder Wie das Internet das Lernen rettet

Die letzten hundert Jahre der Menschheitsgeschichte waren geprägt von enormen technologischen, wissenschaftlichen, kulturellen und sozialen Veränderungen. Ein Zeitreisender aus dem Jahre 1900 wäre vermutlich heillos überfordert, würde er sehen, wie wir leben, wirtschaften und kommunizieren. Ausser vielleicht, er würde eine Schule betreten. Darin fände er zwar verwirrende Gegenstände, wie Computer und Beamer, andererseits hat sich in der Organisation und Struktur unserer Schulen seit Beginn des letzten Jahrhunderts gar nicht so viel verändert.
Warum eigentlich? Über gesellschaftlichen Strukturkonservativismus alleine lässt sich dieses Phänomen nicht erklären. Unsere Bildungsparadigmen haben sich nur unwesentlich gewandelt, die dazugehörigen Humanwissenschaften jedoch ungemein stark. Gleichzeitig wird auch schnell klar, das wir noch meilenweit von unseren selbst gesetzten Bildungsidealen entfernt sind, welche ihrerseits kaum je hinterfragt werden.

Der kommende Diskussionsabend mit Inputreferat soll dazu dienen, einige grundlegende Paradigmen unseren Bildungssystems zu hinterfragen und vielleicht auch ein paar Möglichkeiten aufzuzeigen, wie wir als Individuen und Gesellschaft etwas verbessern können.

Vortrag: Andreas Schönenberger
16. Oktober 2013, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Kollegienhaus, HS
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Antispeciesism and Wild Animals

It is often presumed that the individual well-being of wild animals should be irrelevant to our (ethical and political) decision-making. Arguments for this conclusion include the views that life in the wild is idyllic; that “nature knows best” and we can only hubristically mess up; that eco-systems (and species) have intrinsic value and shouldn’t be modified; that non-human animals don’t count in general, or count for much less than human animals (speciesism); that non-harm is of much greater importance than help, and that we can’t help wild animals without harming some; or that we should, at any rate, have very different priorities.

We will examine the evidence, or lack thereof, for these views and ask: How should we act with respect to wild animals

Vortrag: Ruairi Donnelly & Adriano Mannino
23. Oktober 2013, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Kollegienhaus, HS
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Linkes Hirn, rechtes Hirn – wie unterschiedlich sind sie wirklich?

Die linke Hirnhälfte ist für logisches, die rechte für kreatives Denken zuständig. Und um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, braucht man nur die linke Hemisphäre zu deaktivieren – so erzählt es mancher Ratgeber. Doch wie unterschiedlich sind die beiden Hemisphären wirklich, anatomisch und funktional?

Vortrag: Andreas Kyriacou
Zentralpräsident Freidenkervereinigung Schweiz

http://www.frei-denken.ch/de/aboutfvs/organisation/

30. Oktober 2013, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Kollegienhaus, HS 116
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Scientific Charity Evaluation: Identifying the Best Charities to Fight Poverty and Factory Farming

What can we learn from charity research? Robert Wiblin, Executive Director of the Centre for Effective Altruism in Oxford (CEA) will talk about charity evaluation and illustrate the communications strategy of Giving What We Can.
Robert Wiblin is also board member of Animal Charity Evaluators (ACE, formerly Effective Animal Activism). As a main focus of his talk, he will explain why making a difference for animals is important to many people and give insights into ACE’s research.

Vortrag: Robert Wiblin, Director of Research GWWC, Oxford
06. November 2013, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Kollegienhaus, HS 119
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Tücken des unsystematischen Denkens –
Eine Übersicht über logische Fehlschlüsse

Ob wir es uns bewusst sind oder nicht: Immer, wenn wir argumentieren und diskutieren, bilden wir logische Argumentationsketten. Logische Fehlschlüsse treten dann auf, wenn diese Ketten unterbrochen werden. Sich mit ihnen vertraut zu machen, hilft nicht nur dabei, besser die Schwachstellen in der Argumentation anderer zu sehen, sondern kann auch helfen Befangenheiten und Fehler im eigenen Denken zu entdecken.
An diesem Vortrag werden die häufigsten logischen Fehlschlüsse theoretisch und anhand von Beispielen erklärt und diskutiert.

Der Vortrag bedarf keinerlei Vorwissen und ist einsteigerfreundlich gestaltet.

Vortrag: Jeremias Brand
13. November 2013, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Kollegienhaus, Seminarraum 212
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Behavioral Economics: How people actually make economic decisions

Behavioral economics explores why and how individuals differ from the homo economicus – the economic concept of humans as rational actors and utility maximizers. By uniting the basic principles of neoclassical economics with the realities posed by human psychology behavioral economics enables to expand or improve the classical economists’ assumptions in the realm of economic decision-making. You can be looking forward to an introduction to the development and benefits of this field as well as the main methods and issues it deals with.

Vortrag: Nikki Böhler
20. November 2013, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Kollegienhaus, HS 115
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Wirtschaftswissenschaft am Beispiel von Rauchverboten: Was macht uns glücklich? – Haben ÖkonomInnen die Antwort?

Der Vortrag veschafft einen groben Überblick über die Glücksforschung, mit Schwerpunkt auf die Forschung in der politischen Ökonomie. Auf diese und einige Fragen mehr, versucht der Vortrag anhand aktueller Forschungsergebnissen Antworten zu geben:
Was verstehen die Wirtschaftswissenschaften unter Glück? Ist es messbar? Gibt es „objektive“ Faktoren, welche das menschliche Glück beeinflussen? Oder ist Glück unerreichbar und unbeeinflussbar?
Es wird gezeigt wie sich die Annahmen der klassischen Ökonomie testen lassen, wie sich institutionelle Veränderungen und Schocks wie Terroranschläge auf das Glück auswirken. Dabei werden im Vortrag auch grundlegende Fragen gestreift: Wann sollten Märkte reguliert werden? Agieren Menschen rational? Macht Wirtschaftswachstum glücklich?

Vortrag: Armando Meier und Stefan Huber
27. November 2013, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Kollegienhaus, HS 115
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The Map is not the Territory: How to have True Beliefs

Vortrag: Amina Abdulkadir
04. Dezember 2013, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Kollegienhaus, HS 114
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No one really knows anything! – On the nature of beliefs

Vortrag: Micha Eichmann
11. Dezember 2013, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Kollegienhaus, HS 114
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Verschwörungstheorien – Beispiele und psychologische Hintergründe

ABSTRACT

Vortrag: Jeremias Brand
18. Dezember 2013, Doors: 19:00 Vortragsbeginn: 19:15
Location: Kollegienhaus, HS 114
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